Vor/nach Waldheim. Umbrüche der Erinnerung
Präsentation und Diskussion
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026
Zeit: 18.30 Uhr
Ort: Haus der Geschichte Österreich
Anmeldung ist erforderlich
Vor vierzig Jahren veränderte eine Debatte im Wahlkampf des späteren Bundespräsidenten Kurt Waldheim Österreich. Häufig wird dabei übersehen, dass eine kritische Debatte über die Beteiligung von Österreicher*innen an der NS-Herrschaft und an NS-Verbrechen keineswegs erst damit begann. Diese Diskussionsveranstaltung bringt Personen zusammen, die schon lange davor die Voraussetzung für ein neues Verständnis Österreichs geschaffen haben. Sie zeigt damit die Vorgeschichte vom Wandel in der österreichischen Erinnerungspolitik vom „Opfermythos zur Mitverantwortungsthese“, wie die Historikerin Heidemarie Uhl diesen Paradigmenwechsel auf den Punkt gebracht hat.
Viele dieser Debatten entsprangen nicht zuletzt der Auseinandersetzung mit der Präsenz von NS-Vertreter*innen im öffentlichen Leben der Zweiten Republik. Im Zusammenhang mit der Veranstaltung wird daher auch eine neue digitale Ressource des hdgö vorgestellt: „Österreichische Akteur*innen des Nationalsozialismus. Eine Biografiensammlung“, ab 18.2. online zu finden unter www.hdgoe.at/ns-biografien
Begrüßung
Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö)
Vorstellung der Online-Ressource „Österreichische Akteur*innen des Nationalsozialismus. Eine Biografiensammlung“
Stefan Benedik | Leitung Public History (Kuratieren und Sammeln), hdgö
Franziska Veronika Winkler | Kuratorin, hdgö
Diskussion
Brigitta Busch | Sprachwissenschaftlerin
Peter Huemer | Historiker und Journalist
Ferdinand Lacina | Finanzminister a.D.
Moderation
Stefan Benedik
Monika Sommer
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie Foto-, Ton- und Filmaufnahmen und der Veröffentlichung zu.
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